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refugees and friends - Interkulturelle Interessengemeinschaft
Kooperative Unterstützung Geflüchteter und Integrationshilfe


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Beratung - Ausbildung

Was musst Du wissen, wenn Du einen Ausbildungsplatz suchst?

Ausbildungen zu einem Beruf wie bspw. Elektriker, Krankenpfleger oder Bürokauffrau, dauern in Deutschland in der Regel drei, in manchen Fällen auch vier Jahre.

Um eine Ausbildung machen zu können, benötigst Du mindestens das Sprachniveau Deutsch B2! Die Unternehmen werden Dich nach einem entsprechenden Zertifikat fragen und Deine Sprachkenntnisse testen.

Während Deiner Ausbildung wird Dir in der Regel eine monatliche Ausbildungsvergütung („Lehrgeld“) bezahlt, die von Ausbildungsberuf zu Ausbildungsberuf unterschiedlich hoch ist. Bitte beachte, dass dieses „Lehrgeld“ um einiges geringer ist, als der spätere Lohn, den Du nach abgeschlossener Ausbildung in diesem Beruf erhältst.

Hier kannst Du in Erfahrung bringen, wie hoch die monatliche Ausbildungsvergütung in Deinem Traumberuf ist.

Hier kannst Du in Erfahrung bringen, welches monatliche Gehalt Du in Deinem Traumberuf nach abgeschlossener Ausbildung verdienst.

Die Ausbildung findet nicht nur im Ausbildungsbetrieb statt, sondern auch in der Berufsschule, wo Du Fächer wie Deutsch, Mathe und Politik hast.

Um eine Ausbildung zu machen, benötigst Du einen bestimmten Schulabschluss. Welchen Schulabschluss Du für Deinen Traumberuf haben musst, kannst Du hier herausfinden.

Falls Du in Deinem Herkunftsland bereits einen Schulabschluss erworben hast, kannst Du diesen unter Umständen in Deutschland anerkennen lassen, damit Du dich auf einen Ausbildungsplatz bewerben kannst.

Näheres zu den Möglichkeiten einer staatlichen Anerkennung Deines Schulabschlusses findest Du hier.

Wo kannst Du kostenlose Beratung bekommen?

Grundsätzliche Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, einen Berufsausbildung zu machen, findest Du hier.

Für geflüchtete Jugendliche, die Interesse am Handwerk haben, gibt es ein bundesweites Programm der Handwerkskammern, in dem oft noch Plätze frei sind. Durch die vom BMBF geförderte Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF) erhalten die jungen Menschen grundsätzlich 13 Wochen lang vertiefte Einblicke in bis zu drei Ausbildungsberufe des Handwerks, die ihrer Eignung und Neigung entsprechen. Während dieser Zeit werden sie berufsbezogen sprachlich weiterqualifiziert und von einer sozialpädagogischen Fachkraft individuell begleitet.

Mehr Informationen findest Du unter www.b-umf.de.

Wie findest Du einen Ausbildungsplatz?

Um einen Ausbildungsplatz zu finden, kannst Du verschiedene Datenbanken im Internet benutzen, wie zum Beispiel diese.

Hast Du einen Ausbildungsplatz gefunden, bewirbst Du dich schriftlich bei dem Unternehmen, das diesen Platz anbietet.

Worauf es bei Deiner Bewerbung ankommt und welche Unterlagen Du benötigst, erfährst Du hier.